Warum Videoconferencing dank dem Smartphone kein Fremdwort mehr ist

Kilchenmann Kilchenmann, 27 Februar 2020

ThKa

Kilchenmann im IT-Markt Collaboration Podium mit Karnan Thavam, Produkt Manager Collaboration.

Coen Kaat, IT-MARKT 26.02.2020

Ein Unternehmen sollte mehr als die Summe seiner Teile sein. Damit diese Rechnung aufgeht, muss die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern funktionieren. Was es dafür braucht und welche Rolle aktuelle Trends wie Augmented und Virtual Reality spielen, sagt Karnan Thavam, Produkt Manager Collaboration bei Kilchenmann.

 

Welche Anforderungen stellen Kunden heutzutage an ihre Collaboration?

Karnan Thavam: Sie wollen standort-, endgeräte- und zeitunabhängig zusammenarbeiten. Flexible Arbeitszeiten und das Homeoffice gewinnen laufend an Bedeutung. Mit den geeigneten Kollaborationslösungen wird auch die Teilnahme an Meetings und Workshops deutlich flexibler.

 

In welche Richtung bewegt sich der Schweizer Markt für Collaboration-Lösungen?

Als Mitglied der GPA - ein globales Konsortium aus Meeting- und Collaboration-Technologie-Spezialisten - tauschen wir uns regelmässig mit über 25 Ländern und Partnern aus. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Nachfrage nach Collaboration-Lösungen in der Schweiz im Vergleich zu vielen anderen Ländern deutlich höher ist. Die Nachfrage haben wir sicher auch den vielen Firmenhauptsitzen internationaler Unternehmen in der Schweiz zu verdanken.

 

Welcher technologische Trend spielt derzeit die grösste Rolle?

Dank dem Smartphone ist Videoconferencing nicht länger ein Fremdwort. Die vielen Vorteile, wie die verbesserte Kommunikation durch Videokonferenz oder gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten über Kollaborationsplattformen, wollen wir nun auch im Arbeitsalltag vermehrt einsetzen. Betriebswirtschaftlich sind die Kostenersparnisse durch Wegfall der Reisezeit und dem Effizienzgewinn höchst interessant. Des Weiteren erlaubt es uns, einen um ein Vielfaches verbesserten ökologischen Fussabdruck zu hinterlassen. Es ist erfreulich zu sehen, dass nun auch die meisten neuen Meetingräume mit Kameras und Mikrophonen ausgerüstet werden.

 

Wie greifen Collaboration-Lösungen den zunehmenden Trend in Richtung mobiler Arbeitsplätze auf?

Die besten Kollaborationslösungen kombinieren die Kommunikation – Audio- und Videoconferencing – mit verschiedenen Cloud-Applikationen und -Ablagen. Somit hat jeder User die Möglichkeit, standort-, endgeräte- und zeitunabhängig zu arbeiten. Fazit: Der Arbeitsort und die Arbeitszeit sind nicht mehr relevant und die User können sich nur noch auf die Arbeit konzentrieren.

 

Wie werden AR und VR das Thema Collaboration verändern?

AR und VR sind weitere Tools, welche die Zusammenarbeit vereinfachen werden. Ausgereifte AR- und VR-Lösungen werden diverse Branchen revolutionieren. VR-Shopping wird im Detailhandel komplett neue Möglichkeiten bieten. AR wird die Baubranche neu definieren. Das Thema Kollaboration wird sich mit Themen wie 3-D-Videoconferencing oder AR-Workshops befassen.

 

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