Fragen und Antworten rund um professionelle Livestreams

Kilchenmann Kilchenmann, 10 Juli 2020

Ein Kameramann während den Aufzeichnungen für einen Livestream

Wenn es darum geht, Ihre Inhalte in die Welt hinaus zu tragen, sind Livestreams ein ideales Instrument – und das nicht nur in Zeiten von Covid-19.

Ob internationales Managementmeeting, Generalversammlung, Medienkonferenz, Produktlancierung oder Konzert: mit einem Livestream erreichen Sie ein breites Publikum – und zwar jederzeit und überall. Von der Beratung über die Konzeption bis hin zur Produktion ist das Team vom Kilchenmann Event- und Rental Service Ihr professioneller, erfahrener und kompetenter Ansprechpartner, wenn es darum geht, Ihre Inhalte in die Welt hinaus zu tragen. Walter Kunz, Event-Projektleiter, und Simon Anliker, Eventtechniker, haben uns ein paar Fragen beantwortet:

Was ist eigentlich ein Livestream?

In ganz einfachen Worten erklären Walter Kunz und Simon Anliker einen Livestream so: «Ein Livestream ist die Übertragung eines Video- und Audiosignals von irgendwoher an viele Leute, die mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung von ein paar Sekunden live zuhören- und schauen.»

Kleine, aber feine Unterschiede

Was unterscheidet denn nun eigentlich einen Livestream von einer Videokonferenz oder einem On-Demand-Webcast? Während eine Live-Audio-/Videoübertragung ohne Verzögerung zwischen den konferierenden Teilnehmern erfolgt, ist bei einem Livestream – ganz abgesehen davon, dass die Kommuikation in nur eine Richtung erfolgt – mit einer leichten Zeitverzögerung zu rechnen. Dafür punktet der Livestream bei der Bildqualität: Im Computer des Zuschauers werden die übermittelten Daten im Rahmen eines Livestreams für kurze Zeit gepuffert, wodurch kleinere Schwankungen in der Bildqualität ausgeglichen werden können. Die Videoqualität ist also entsprechend stabiler und besser als bei einer Videokonferenz, bei welcher die Bildqualität stärker durch Schwankungen des Internets beeinflusst wird und Störungen im Netz für fehlerhafte oder ruckelnde Bilder sorgen können. Ein On-Demand-Webcast wiederum ist keine Live-Veranstaltung, sondern ein auf einem Server gespeichertes Video, das sich der Zuschauer dann anschauen kann, wenn er gerade Zeit hat. Beim Anschauen des Webcasts wird ein grosser Teil der Daten auf den Computer heruntergeladen und zwischengespeichert. Auf diese Art wird der Nutzer von Netzschwankungen praktisch nicht betroffen und kann von der höchsten Videoqualität profitieren.

Wofür sind Livestreams besonders gut geeignet?

Die Antwort von Walter Kunz und Simon Anliker erstaunt wenig: «Da Livestreaming im Prinzip nichts anderes ist als Fernsehen für eine kleine und offene oder definierte Empfängergruppe mit Passwortzugriff, kann man grundsätzlich alles streamen.» Konkrete Beispiele sind internationale Management-Meetings, Medienkonferenzen, Produktlancierungen, Konzerte, Mitarbeiterinformationen, Foren und Konferenzen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Livestream erfolgreich durchgeführt werden kann?

Simon Anliker erläutert: «Die wichtigste Anforderung ist ein zuverlässiger und korrekt konfigurierter Internetzugang, idealerweise eine dedizierte Internetleitung. Das ist nicht immer so selbstverständlich, wie es klingt.» Walter Kunz ergänzt: «Die benötigte Leistungsfähigkeit der Internetleitung hängt davon ab, was gestreamt wird bzw. wie viele Streams auf einmal hochgeladen werden. Das ist beispielsweise bei mehrsprachigen Konferenzen der Fall.» Eine weitere Voraussetzung ist ein Raum, der Platz bietet für die technische Infrastruktur, Kamera(s), Beleuchtung, Hintergrund und Mikrofontechnik – idealerweise ohne natürliches Gegenlicht wie beispielsweise ein Fenster.

Welche Budgetposten sind für einen Livestream zu berücksichtigen bzw. haben einen Einfluss auf das Budget?

Walter Kunz bringt es auf den Punkt: «Der grösste Budgetposten ist in der Regel das Personal, das für einen Livestream im Einsatz ist. Je nach Setting und Grösse des zu streamenden Anlasses benötigen wir mehr oder weniger Personal, bespielsweise für Auf- und Abbau, die Probeläufe sowie die Bedienung der Kameras, des Lichts oder der Tonanlage.». «Die gesamte technische Ausrüstung ist ein weiterer Budgetposten», erläutert Simon Anliker. «Dazu gehören Kameras, Licht, Ton sowie das Setting, wie beispielsweise Rückwände oder inszenierende Elemente.»

Lesen Sie unseren FAQ zum Thema Livestreams

Unser Event- und Rental Service-Team hat für Sie die am häufigsten gestellten Fragen rund um Livestreams – selbstverständlich inklusive Antworten – in einem Dokument zusammengetragen.

Geben Sie am besten gleich Ihre Mailadresse an und erhalten Sie unseren FAQ

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